Tierquälerische Käfig-Kaninchenhaltung von Andreas und Monika Stillhart in Bütschwil/SG

23. November 2014, ergänzt am 29. November 2014

Christliche Heuchler!
Tierquälerische Käfig-Kaninchenhaltung von Andreas und Monika Stillhart in Bütschwil/SG

(E) Kaninchen sind sozial lebende, neugierige und bewegungsfreudige Tiere, die gerne herumrennen und Höhlen graben möchten und viel Beschäftigung brauchen, um glücklich zu sein. Wer sie in solche kleine Kästen sperrt ist gefühllos und hat kein Herz - auch wenn diese Tierquälerei in der Tierschutzverordnung des Bundesrates leider immer noch erlaubt ist - im Interesse der Tierversuchsindustrie, welche ihre Versuchskaninchen zur Profitmaximierung möglichst billig auf engstem Raum halten will. Stillharts nützen dies kaltherzig aus.

Unter den schweizerischen Tierschutzorganisationen und Fachleuten besteht ein Konsens darüber, dass die vom Bundesrat immer noch erlaubte Käfig- und Einzelhaltung (soziale Isolation) von Kaninchen sehr grausam und mit dem Tierschutzgesetz unvereinbar ist und deshalb in der Tierschutzverordnung des Bundesrates ausdrücklich verboten werden müsste. Es gibt jedoch keine Volksrechte, mit denen das politisch durchgesetzt werden könnte. Selbst das für den Tierschutzvollzug zuständige Bundesamt (BLV) empfiehlt in seiner Broschüre über Kaninchenhaltung die Gruppenhaltung, weil nur diese Haltungsform artgerecht ist (siehe Kaninchen-Informationen ). Zitate daraus:

Hauskaninchen verhalten sich wie Wildkaninchen.

... obwohl sie seit Jahrhunderten domestiziert sind, zeigen sie unter natürlichen Bedingungen im Wesentlichen noch immer dasselbe Verhalten wie ihre Vorfahren.

Kaninchen brauchen Platz, Beschäftigung und Artgenossen.

Kaninchen brauchen viel Platz zum Hoppeln, Rennen, Springen, Kapriolen machen und Hakenschlagen.

Ein mindestens tagsüber zugängiger Auslauf kommt dem Bewegungsbedürfnis von Kaninchen entgegen. Deshalb wird ein Stall mit Auslauf empfohlen.

Kaninchen sollten in Gruppen oder Paaren leben können. Dazu brauchen sie Artgenossen.

Die Tierschutzverordnung definiert nur die Strafbarkeitsgrenze im Umgang mit Tieren. Die obigen Richtlinien und Empfehlungen des BLV zeigen dagegen, wie Tiere artgerecht zu halten sind.  

Jeder seelisch gesunde Mensch merkt sofort, dass es grausam ist, Kaninchen in solche engen Ställe zu sperren. Es braucht eine entsetzliche Herzenskälte, dies dennoch zu tun. Monika Stillhart führt in der evangelischen Kirche Mosnang Gottesdienste durch, heuchelt Religiosität und christliche Nächstenliebe und rechtfertigt ihren tierquälerischen Umgang mit wehrlosen Kaninchen damit, die gesetzlichen Mindestvorschriften würden eingehalten. Was ist das für eine Nächstenliebe, welche Wehrlosen alles antut, was nicht ausdrücklich verboten ist? Nicht alles, was strafrechtlich erlaubt ist, ist auch moralisch vertretbar. Und das müssen wir einer evangelischen Gottesdienstleiterin sagen.  

Abraham Lincoln (1809-1865), 16. Präsident der USA sagte: "Ich gebe nicht viel auf die Religion eines Mannes, für dessen Hund oder Katze sie nichts Gutes bedeutet." Gilt wohl auch für Kaninchen!

Adresse:
Andreas und Monika Stillhart
Plattenstrasse 1
9606 Bütschwil
Tel 071 983 14 60
stilli@hotmail.ch

Kirchgemeinde Mosnang (wo Monika Stillhart betet und heuchelt):
Präsident: e.zuellig@bluewin.ch
pfarramt.utg@sg.ref.ch

 

 


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